{"id":4364,"date":"2017-11-05T03:47:34","date_gmt":"2017-11-05T01:47:34","guid":{"rendered":"http:\/\/test.sykalibu.de\/?p=4364"},"modified":"2017-11-11T07:27:57","modified_gmt":"2017-11-11T05:27:57","slug":"einklarieren-in-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/test.sykalibu.de\/?p=4364","title":{"rendered":"Einklarieren in Neuseeland"},"content":{"rendered":"<p>Das Thema Einklarieren in Neuseeland besch\u00e4ftigte uns sp\u00e4testens seit Tonga. Was alles nicht eingef\u00fchrt werden darf, Federn, Korallen, Muschelschalen, Knochen, Holz, etc.; welcher Proviant vorher aufgegessen oder vernichtet sein muss, alles Obst und Gem\u00fcse, Fleisch und Wurst, Eier, Milchprodukte, Samen, etc.; wie das Unterwasserschiff auszusehen hat und welche Nachweise \u00fcber den letzten Anstrich notwendig sind; dass alle Sportger\u00e4te, inclusive Fahrr\u00e4der und Wanderschuhe tipptopp sauber sind; ob sich an Bord Ameisen, Termiten oder sonstige Sch\u00e4dlinge eingenistet haben \u2026<br \/>\nUnd wie es so ist, nat\u00fcrlich haben wir Massen an Muschelschalen, Federn, Korallen, Steine, Knochen gesammelt. In Tonga verirrten sich ein paar Ameisen an Bord und haben im Nu versucht einen kleinen Ameisenstaat zu gr\u00fcnden. Der Unterwasseranstrich ist nach einer Saison durch und alles Schrubben n\u00fctzte wenig, es wuchs einfach zu schnell nach. Nicht zuletzt hat jedes Segelboot, das den Pazifik \u00fcberquert, ausreichend Proviant dabei. Linsen, Bohnen, Erbsen sind besonders hilfreich, weil kompakt, nahezu unbegrenzt haltbar und sehr nahrhaft. Es sind aber auch Samen.<br \/>\nAnders gesagt, wir bef\u00fcrchteten schlimmes und schickten schon folgende Mail an Anja von der Robusta:<br \/>\n<em>\u2026 Dann kamen zehn schwarz gekleidete Ofiizielle, die nacheinander unser Boot betraten und sich gleich verteilten. Mit ihren mitgebrachten elektrischen Schraubendrehern schraubten sie sofort die Deckenverkleidung ab und suchten nach versteckten Muscheln oder Federn und nach m\u00f6glichen Sch\u00e4dlingen. Alles was sie fanden schmissen sie in schwarze Plastiks\u00e4cke und liessen nach 15 Minuten eine Fassungslose Kalibu zur\u00fcck, die weinend ihren mitgebrachten Sch\u00e4tzen nachtrauerte! \u2026<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">:<\/span><br \/>\nZum Gl\u00fcck kam aber alles anders. Der erste Anlaufpunkt in Opua ist der Quarant\u00e4nesteg, der nicht mit dem Land verbunden ist. (Vorher irgendwo zu ankern ist keinesfalls erlaubt!) Daf\u00fcr kommen die Vertreter des Zolls, der Immigration und der Biosecurity z\u00fcgig an Bord und wickeln die Formalit\u00e4ten freundlich und effizient ab. Wir kamen aus der Ha&#8217;pai Gruppe in Tonga und hatten mangels Einkaufsm\u00f6glichkeiten eh keinen frischen Proviant mehr. Das mit den Bohnen, die zu den Samen z\u00e4hlen, hatte ich irgendwie \u00fcbersehen. Die wanderten also wirklich -kostenfrei!- in den schwarzen Plastiksack. Erbsen und Linsen sind okay. Offensichtlich war der Biosecurity Beamte mehr als gut besch\u00e4ftigt. An diesem Tag kamen 20 Boote an. Er hatte also \u00fcberhaupt keine Zeit eine gesamte gr\u00fcndliche Durchsuchung des Bootes durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><code><div class=\"gtranslate_wrapper\" id=\"gt-wrapper-64121563\"><\/div><\/code><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Thema Einklarieren in Neuseeland besch\u00e4ftigte uns sp\u00e4testens seit Tonga. 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