{"id":2980,"date":"2016-10-14T19:23:55","date_gmt":"2016-10-14T17:23:55","guid":{"rendered":"http:\/\/test.sykalibu.de\/?p=2980"},"modified":"2016-10-23T15:25:27","modified_gmt":"2016-10-23T13:25:27","slug":"2980","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/test.sykalibu.de\/?p=2980","title":{"rendered":"Abstecher in die Berge"},"content":{"rendered":"<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-2980 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/test.sykalibu.de\/?attachment_id=2981'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-59-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-59-150x150.jpeg 150w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-59-60x60.jpeg 60w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/test.sykalibu.de\/?attachment_id=2983'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-61-e1476638526458-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-61-e1476638526458-150x150.jpeg 150w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-61-e1476638526458-60x60.jpeg 60w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/test.sykalibu.de\/?attachment_id=2985'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-63-e1476639547611-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-63-e1476639547611-150x150.jpeg 150w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-63-e1476639547611-60x60.jpeg 60w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Nichts f\u00fcr Menschen mit H\u00f6henangst sind die meisten Stra\u00dfen in Peru!<br \/>\nWir haben uns entschieden auf dem Weg zur\u00fcck nach Lima die K\u00fcste zu verlassen und eine kleine Rundreise durch die Berge zu machen, um dort noch weitere arch\u00e4ologische St\u00e4tten zu besichtigen. Was auf der Karte wie ein Abstecher aussah, entpuppt sich schnell als eine abenteuerliche Mehrtagestour. Erstes Ziel ist Jaen, eine tropische Stadt im Departemento Amazonas. Die ist von Chiclayo nur 300 km entfernt und eigentlich noch gar nicht in den Bergen, aber trotzdem kommen wir erst gegen Abend dort an. Jaen war nur als \u00dcbernachtungsstopp gedacht &#8211; Nachtfahrten sind unserer Meinung nach keine gute Idee in Peru &#8211; \u00fcberrascht uns aber mit seiner regen Gesch\u00e4ftigkeit. Internationale Touristen sind in Jaen selten. Das Klima und das chaotische Treiben auf der Stra\u00dfe erinnerte sehr an Brasilien. Wir quartierten uns in einem zentralen Hotel mit Pool ein und genie\u00dfen den Sprung ins k\u00fchle Nass. Am n\u00e4chsten Morgen sind wir beim Fr\u00fchst\u00fcck umgeben von Gesch\u00e4ftsreisenden, Laptop vor sich, Telefon am Ohr &#8211; so wie man es aus Berlin kennt &#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-65.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2992\" src=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-65-300x218.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-65-300x218.jpeg 300w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-65-768x558.jpeg 768w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-65-1024x744.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-70.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2996\" src=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-70-300x225.jpeg\" alt=\"image\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-70-300x225.jpeg 300w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-70-768x576.jpeg 768w, http:\/\/test.sykalibu.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/image-70-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>N\u00e4chstes Ziel ist Karajia. Dort erwartet uns eine Grabst\u00e4tte, erst 1985 entdeckt, mit \u00fcber 2 Meter hohen aufrecht stehenden Sarkophagen, die in einer Steilwand stehen und majest\u00e4tisch auf die andere Talseite blicken (Fotos werden nachgeliefert, wenn wir wieder in Chile sind). Die Sarkophage gleichen den ber\u00fchmten Steinfiguren auf den Osterinseln, nur sind sie viel kleiner. Auch der Weg dorthin sah auf der Karte harmlos aus. In Wirklichkeit geht es \u00fcber holprige, schlammige Serpentinen den steilen Berg bis auf knapp 3000 Meter hoch. Kaum zu glauben, aber dort oben befinden sich mehrere D\u00f6rfer und die Stra\u00dfe verzweigte sich mehrmals. Wir verfahren uns prompt &#8211; nicht nur einmal! Endlich angekommen, wartet ein Trupp von selbsternannten Guides mit Pferden, um uns die letzten Meter zur Grabst\u00e4tte zu f\u00fchren. Das erschien mir dann doch allzu dekadent. In unserem Reisef\u00fchrer wird ein 20 min\u00fctiger Fu\u00dfweg erw\u00e4hnt. Nur Zo\u00eb, die ja Geburtstag hat, kommt daher in den Genuss auf hohem Ross den Berg hinab gef\u00fchrt zu werden. Es geht vorbei an steilen Kartoffelfeldern und frei umherlaufenden Pferden &#8211; diese mit eindeutig spanischen Vorfahren &#8211; bis wir am Steilhang ankommen. Die bunten Sarkophage mit den akkurat ausgearbeiteten Nasen stehen weit oben in der Steilwand, gef\u00e4hrlich nahe am Abgrund und es ist zu vermuten, dass sie die letzten \u00dcberbleibsel dieser Grabst\u00e4tte sind.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg bereue ich die Entscheidung gegen das Pferd. Liegt es wohl schon an der ungewohnten H\u00f6he? Wie auch immer, jedenfalls muss die Pumpe ganz sch\u00f6n arbeiten, wir sind alle drei schnell au\u00dfer Puste. Die vielen Klimawechsel der letzten Tage fordern wom\u00f6glich auch ihren Tribut.<br \/>\nAber es hilft nichts, wenn wir nicht im Auto \u00fcbernachten wollen, m\u00fcssen wir uns sputen. Wieder die schlammige Serpentinenstra\u00dfe runter, um auf der anderen Seite abermals in Serpentinen rauf in die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt zu fahren, Chachapoyas.<br \/>\nChachapoas liegt auf 2330 Metern, ist eine alte Kolonialstadt, die Hauptstadt des Departemento Amazonas und auch das Tor zum Amazonastiefland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nichts f\u00fcr Menschen mit H\u00f6henangst sind die meisten Stra\u00dfen in Peru! Wir haben uns entschieden auf dem Weg zur\u00fcck nach Lima die K\u00fcste zu verlassen und eine kleine Rundreise durch die Berge zu machen, um dort noch weitere arch\u00e4ologische St\u00e4tten zu besichtigen. 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